
WurzelWerk setzt sich für den Schutz unserer Umwelt ein und verwandelt ökologische Herausforderungen in innovative Lösungen. Unser Fokus liegt auf der nachhaltigen Bekämpfung und Nutzung
des Japanischen Staudenknöterichs, einer der invasivsten Pflanzen Europas. Statt ihn nur als Problem zu sehen, erkennen wir sein Potenzial als Ressource und Inspirationsquelle.


Unsere Schwerpunkte
Gemeinschaft – Gemeinsam aktiv für eine bessere Umwelt
Workshops & Schulungen:
Umweltbildung für Bürger
innen und Grundstücksbesitzer
innen.
Mitmach-Aktionen:
Gemeinsames Entfernen invasiver Pflanzen und Pflanzprojekte.
Vernetzung & Austausch:
Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, NGOs und Umweltinitiativen.
Kreativität – Innovative Lösungen für Umwelt und Nachhaltigkeit
Nachhaltige Innovationen:
Neue Verfahren zur ökologischen Nutzung invasiver Pflanzen.
Bildung & Bewusstsein:
Storytelling, Workshops und künstlerische Projekte zur Umweltbildung.
Kunst & Umwelt:
Kreative Ansätze, die Natur und Nachhaltigkeit erlebbar machen.
Zukunft – Nachhaltige Entwicklung für kommende Generationen
Naturschutz & Renaturierung:
Wiederherstellung natürlicher Lebensräume.
Kreislaufwirtschaft:
Nutzung von Pflanzenresten für innovative, umweltfreundliche Produkte.
Wissenschaft & Forschung:
Kooperationen mit Universitäten und Experten zur Entwicklung nachhaltiger Konzepte.

Barbara Maria Moser
Obfrau
Mir liegt die Natur sehr am Herzen – ihre Vielfalt, ihre Kraft, ihre Schönheit..
Doch manche Pflanzen sind so stark, dass sie andere verdrängen. Eine davon ist der Japanische Staudenknöterich – ein gefürchteter Neophyt aus Ostasien, welcher in der Region sehr stark verbreitet ist.
Ich begann mich zu fragen: Warum wächst er hier so stark? Welche Aufgabe hat er? Wie kann man ihn reduzieren? Ich war ratlos.
Eine erste Antwort fand ich, als ich von seiner Nutzung in der Naturheilkunde erfahren habe, – besonders bei Borreliose. Das berührte mich, als Wildkräuterpädagogin, DGKP und Betroffene. Ich erkannte: Diese Pflanze ist weit mehr als ein großes Problem. Sie besitzt Heilkraft, kulinarisches Potenzial und wertvolle Rohstoffe und sie weist auf Schwachstellen unserer Kulturlandschaft hin.
Die Lösung liegt in Achtsamkeit, konsequenter Kontrolle und verwenden, statt ignorieren – wie es die Menschen in Ostasien seit Jahrhunderten tun. Dort ist Itadori ein Teil ihrer Kulturgeschichte, wie bei uns die Brennnessel. Lernen wir sie zu verstehen.
In Europa fehlt uns diese Geschichte noch. – Doch wir dürfen sie jetzt schreiben.
Ich habe WurzelWerk – Verein für nachhaltige Umweltlösungen 2025 gegründet:
um Wissen zu teilen, Bewusstsein zu schaffen und der heimischen Natur wieder Raum zu geben. „Artenvielfalt statt Staudenknöterich“
ganz einfach mit „Gärtnern für die Artenvielfalt“
Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der Artenvielfalt.

Simon Holluger
Ortsgruppe Traiskirchen
Schon in meiner Jugend habe ich eine tiefe Verbundenheit zur Natur entwickelt. Bereits
damals hat mich das verborgene Netzwerk vom Leben um uns herum fasziniert. Quelle
der Begeisterung war dabei vor allem das Naturdenkmal „Schwechat-Au“. Nicht weit von
meinem Elternhaus entfernt, habe ich dort sehr viel Zeit verbracht.
Geprägt davon, hat sich die Motivation bei mir entwickelt mich in meiner schulischen
und akademischen Laufbahn intensiv mit den Umweltwissenschaften zu befassen.
Auf diesem Weg bin ich zunehmend mit den Problemen in Berührung gekommen, mit
denen unsere Welt konfrontiert ist.
Dem Verschwinden der heimischen Vielfalt.
Den fundamentalen Veränderungen, denen unser Naturraum ausgesetzt ist.
Und der Conclusio, die unweigerlich daraus folgt: Unsere Welt wird rasend schnell
kleiner.
Eine Facette in alldem ist der Japanische Staudenknöterich (Fallopia Japonica). Als
nicht-heimische und invasive Art, verdrängt sie das, was unsere Umwelt schön macht:
Die Vielfalt und den Reichtum, der ihr zugrunde liegt.
Leider ist die Natur selbst nicht in der Lage, dem Problem Herr zu werden. Zu stark ist
die zerstörerische Kraft, des Knöterichs.
Tragischerweise wird diese Kraft genau an dem Ort am sichtbarsten, wo die Natur ein
letztes Refugium für sich hat. Im Naturdenkmal „Schwechat-Au“.
Gemeinsam können wir dieses Naturjuwel allerdings erhalten und so die Welt wieder
größer machen. Für Uns. Für die Zukunft. Für die Natur.
Kontakt: simon.holluger@gmx.at
Unsere Partner:
Wasserverband Große Tulln
Gemeinsam nachhaltige Kontrolle invasiver Pflanzen, Steigerung der Artenvielfalt.
Gemeinde Neulengbach
Unterstützt bei regionalen Aktionen und bei unserer großen Informationsveranstaltung.
Aktionsgruppe Neophyten Wienerwald
Unserer Tatkräftigsten Unterstützerinnen und perfekte Ergänzung am Laabenbach
🌐 www.agnww.at
Taskforce Staudenknöterich
Impulsgeber im Neophytenmanagement
🌐 Link Tulbing
🌐 Link Mauerbach
🌿 Kooperationen & Förderpartner
Wiener Wirtschaftsagentur – Projekt „Wiener Farben“
Kooperation bei Herstellung von Pflanzenfarben aus dem Japanischen Staudenknöterich.
FFG – Programm für Gestalterinnen im ländlichen Raum 2025
Viele wertvolle Impulse und Kontakte für die Weiterentwicklung unserer Ziele
