
Gemeinnützig und ehrenamtlich im Einsatz für die Artenvielfalt
Artenvielfalt statt Staudenknöterich – genial einfach!
Als gemeinnütziger Verein leistet WurzelWerk-Umwelt seit der Gründung 2025 hunderte Stunden freiwillige, ehrenamtliche und unentgeltliche Naturschutzarbeit. Mit unserer SENSE-Methode befreien wir Flächen welche vom Japanischen Staudenknöterich bewachsen sind und auf unserer Knöterich-Karte als „Betreut“ eingetragen sind.
Damit leisten wir einen wichtigen regionalen Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt, zur Schaffung naturnaher Uferzonen und zur Steigerung der Lebensqualität.
Der Wasserverband Große Tulln und die anliegenden Gemeinden sind über unsere Aktivitäten informiert. In manchen Bereichen besteht eine Zusammenarbeit.
Werde auch du Teil unserer Bewegung!
Gemeinsam können wir viel bewegen – für uns und für die Artenvielfalt!


Unsere Schwerpunkte
Gemeinschaft – Gemeinsam aktiv für eine bessere Umwelt
Workshops & Schulungen:
Umweltbildung für Bürger
innen und Grundstücksbesitzer
innen.
Mitmach-Aktionen:
Gemeinsames Entfernen invasiver Pflanzen und Pflanzprojekte.
Vernetzung & Austausch:
Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, NGOs und Umweltinitiativen.
Kreativität – Innovative Lösungen für Umwelt und Nachhaltigkeit
Nachhaltige Innovationen:
Neue Verfahren zur ökologischen Nutzung invasiver Pflanzen.
Bildung & Bewusstsein:
Storytelling, Workshops und künstlerische Projekte zur Umweltbildung.
Kunst & Umwelt:
Kreative Ansätze, die Natur und Nachhaltigkeit erlebbar machen.
Zukunft – Nachhaltige Entwicklung für kommende Generationen
Naturschutz & Renaturierung:
Wiederherstellung natürlicher Lebensräume.
Kreislaufwirtschaft:
Nutzung von Pflanzenresten für innovative, umweltfreundliche Produkte.
Wissenschaft & Forschung:
Kooperationen mit Universitäten und Experten zur Entwicklung nachhaltiger Konzepte.

Barbara Maria Moser
Obfrau
Mir liegt die Natur sehr am Herzen – ihre Vielfalt, ihre Kraft, ihre Schönheit..
Doch manche Pflanzen sind so stark, dass sie andere verdrängen. Eine davon ist der Japanische Staudenknöterich – ein gefürchteter Neophyt aus Ostasien, welcher in der Region sehr stark verbreitet ist.
Ich begann mich zu fragen: Warum wächst er hier so stark? Welche Aufgabe hat er? Wie kann man ihn reduzieren? Ich war ratlos.
Eine erste Antwort fand ich, als ich von seiner Nutzung in der Naturheilkunde erfahren habe, – besonders bei Borreliose. Das berührte mich, als Wildkräuterpädagogin, DGKP und Betroffene. Ich erkannte: Diese Pflanze ist weit mehr als ein großes Problem. Sie besitzt Heilkraft, kulinarisches Potenzial und wertvolle Rohstoffe und sie weist auf Schwachstellen unserer Kulturlandschaft hin.
Die Lösung liegt in Achtsamkeit, konsequenter Kontrolle und verwenden, statt ignorieren – wie es die Menschen in Ostasien seit Jahrhunderten tun. Dort ist Itadori ein Teil ihrer Kulturgeschichte, wie bei uns die Brennnessel. Lernen wir sie zu verstehen.
In Europa fehlt uns diese Geschichte noch. – Doch wir dürfen sie jetzt schreiben.
Ich habe WurzelWerk – Verein für nachhaltige Umweltlösungen 2025 gegründet:
um Wissen zu teilen, Bewusstsein zu schaffen und der heimischen Natur wieder Raum zu geben. „Artenvielfalt statt Staudenknöterich“
ganz einfach mit „Gärtnern für die Artenvielfalt“
Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der Artenvielfalt.

Florentine Maier
Ortsgruppe Eichgraben
Der Japanische Staudenknöterich – damals kannte ich seinen Namen noch nicht – war die erste Pflanze, die mir auffiel, als wir nach Eichgraben zogen. Entlang des Gartenzauns wuchs er als drei Meter hoher, undurchdringlicher Wall. Bald bemerkte ich, dass seine Triebe sogar den Asphalt der Straße und den Beton meiner Gartenmauer aufbrachen. Das imponierte mir und beunruhigte mich zugleich.
Ich recherchierte und erfuhr: Das ist ein invasiver Neophyt, der heimische Pflanzen verdrängt. Es folgten Jahre des Hackens, Zupfens und Grabens, die anfangs völlig wirkungslos schienen.
Durch Versuch und Irrtum fand ich schließlich den Weg, der am meisten bringt und am wenigsten Kraft kostet: gezielt nur den Knöterich entfernen und die übrige Vegetation stehen lassen, damit sie ihn nach und nach verdrängt.
Dabei lernte ich auch viel über die Pflanze selbst, etwa über ihre Rolle als Pionier an den Vulkanhängen des Fuji und über ihre vielfältige Nutzung in Küche und Heilkunde.
Heute fasziniert mich am Staudenknöterich vor allem, dass er Menschen zusammenbringt um gemeinsam anzupacken, die Artenvielfalt vor der eigenen Haustür zu fördern und über ökologische Zusammenhänge zu lernen.

Simon Holluger
Ortsgruppe Traiskirchen
Schon in meiner Jugend habe ich eine tiefe Verbundenheit zur Natur entwickelt. Bereits
damals hat mich das verborgene Netzwerk vom Leben um uns herum fasziniert. Quelle
der Begeisterung war dabei vor allem das Naturdenkmal „Schwechat-Au“. Nicht weit von
meinem Elternhaus entfernt, habe ich dort sehr viel Zeit verbracht.
Geprägt davon, hat sich die Motivation bei mir entwickelt mich in meiner schulischen
und akademischen Laufbahn intensiv mit den Umweltwissenschaften zu befassen.
Auf diesem Weg bin ich zunehmend mit den Problemen in Berührung gekommen, mit
denen unsere Welt konfrontiert ist.
Dem Verschwinden der heimischen Vielfalt.
Den fundamentalen Veränderungen, denen unser Naturraum ausgesetzt ist.
Und der Conclusio, die unweigerlich daraus folgt: Unsere Welt wird rasend schnell
kleiner.
Eine Facette in alldem ist der Japanische Staudenknöterich (Fallopia Japonica). Als
nicht-heimische und invasive Art, verdrängt sie das, was unsere Umwelt schön macht:
Die Vielfalt und den Reichtum, der ihr zugrunde liegt.
Leider ist die Natur selbst nicht in der Lage, dem Problem Herr zu werden. Zu stark ist
die zerstörerische Kraft, des Knöterichs.
Tragischerweise wird diese Kraft genau an dem Ort am sichtbarsten, wo die Natur ein
letztes Refugium für sich hat. Im Naturdenkmal „Schwechat-Au“.
Gemeinsam können wir dieses Naturjuwel allerdings erhalten und so die Welt wieder
größer machen. Für Uns. Für die Zukunft. Für die Natur.
Kontakt: simon.holluger@gmx.at
Unsere Partner:
Wasserverband Große Tulln
Gemeinsam nachhaltige Kontrolle invasiver Pflanzen, Steigerung der Artenvielfalt.
Gemeinde Neulengbach
Unterstützt bei regionalen Aktionen und bei unserer großen Informationsveranstaltung.
Aktionsgruppe Neophyten Wienerwald
Unserer Tatkräftigsten Unterstützerinnen und perfekte Ergänzung am Laabenbach
🌐 www.agnww.at
Taskforce Staudenknöterich
Impulsgeber im Neophytenmanagement
🌐 Link Tulbing
🌐 Link Mauerbach
🌿 Kooperationen & Förderpartner
Wiener Wirtschaftsagentur – Projekt „Wiener Farben“
Kooperation bei Herstellung von Pflanzenfarben aus dem Japanischen Staudenknöterich.
FFG – Programm für Gestalterinnen im ländlichen Raum 2025
Viele wertvolle Impulse und Kontakte für die Weiterentwicklung unserer Ziele
